Pharmaindustrie

Die Pharmaindustrie gehört zu den bedeutendsten Branchen der Welt und zeichnet sich durch komplexe Produktionsprozesse und hohe Qualitätsstandards aus. Dank unserer Erfahrung können wir die anspruchsvollen Bedingungen bewältigen, die bei unterschiedlichen Herstellungsverfahren auftreten. Bei der Auslegung einer Emissionsminderungsanlage müssen mögliche Konzentrationsspitzen und aggressive Stoffe im Abgas berücksichtigt werden.

Technologien zur Emissionsminderung in der Pharmaindustrie:

Regenerative katalytische Oxidation (RCO)

RCO eignet sich ideal für Betriebe mit definierter Schadstoffzusammensetzung und niedrigen bis mittleren Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC). Der Katalysator ermöglicht die Oxidation bei niedrigeren Temperaturen, was bei temperaturempfindlichen oder aggressiven Stoffen vorteilhaft ist. Zugleich entstehen keine unerwünschten Nebenprodukte wie Stickoxide (NOx).

Regenerative thermische Oxidation (RTO)

RTO eignet sich für ein breites Schadstoffspektrum und bewältigt hohe VOC-Konzentrationen einschließlich plötzlicher Spitzen. Das Abgas strömt durch ein keramisches Wärmespeicherbett in die Oxidationskammer, in der die VOC bei hohen Temperaturen oxidiert werden. Das System ist gegenüber aggressiven Stoffen beständig und erreicht eine hohe Emissionsminderung (> 99 %).

Aktivkohleadsorber

Für kleine und mittlere Luftmengen mit niedrigen VOC-Konzentrationen ist ein Aktivkohleadsorber eine wirtschaftliche Lösung. Aktivkohle adsorbiert VOC wirksam und kann regelmäßig regeneriert werden, wodurch ein kontinuierlicher Betrieb bei niedrigen Kosten möglich ist.

Anwendungsbeispiele in der Pharmaindustrie:

Vorteile dieser Technologien:

Durch unseren individuellen Ansatz und fundierte Branchenkenntnisse können wir optimale Lösungen zur Emissionsminderung in der Pharmaindustrie entwickeln und umsetzen, die die besonderen Anforderungen und Herausforderungen Ihres Betriebs berücksichtigen.